„Art creates a profound connection
between the artist and the audience.
Through that connection both can heal.“
- aus “The Creative Act”, Rick Rubin
Die Mezzosopranistin Ulrike Malotta zählt zu den gefragtesten Interpretinnen ihres Fachs und ist international gleichermaßen im Konzert, im Lied und auf der Opernbühne zu erleben. Die Wärme und Schönheit ihres Timbres, ihre stilistische Eleganz und musikalische Klasse zeichnen ihre Interpretationen ebenso aus wie ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit.
Wie breit ihr künstlerisches Spektrum ist, zeigt sich auch in der Saison 2026/27. Mit Verdis Requiem ist Ulrike Malotta erneut im KKL Luzern zu Gast. Als Waltraute in Wagners Die Walküre kehrt sie im Wiener Konzerthaus an die Seite von Kent Nagano zurück. Unter Hans-Christoph Rademann singt sie Beethovens Missa solemnis. Weitere Highlights der Saison sind Beethovens 9. Symphonie, ein Duett-Liederabend mit Marie-Sophie Pollak an der Seite des Pianisten Gerold Huber sowie ein Soloprogramm für Mezzosopran und Orgel bei den Weidener Max-Reger-Tagen. Darüber hinaus ist sie mit Bachs Weihnachtsoratorium abermals beim Dresdner Kreuzchor zu Gast und mit Passionskonzerten gemeinsam mit dem Helsinki Baroque Orchestra in Finnland zu erleben.
Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Ulrike Malotta mit Peter Dijkstra. Mit ihm musizierte sie unter anderem Bachs Matthäuspassion mit dem Gürzenich-Orchester in der Kölner Philharmonie sowie die Johannespassion mit Concerto Köln und dem BR-Chor im Herkulessaal München. Auch mit der Akademie für Alte Musik Berlin arbeitet sie regelmäßig zusammen, zuletzt mit Bachs h-Moll-Messe beim Bachfest Leipzig gemeinsam mit dem Thomanerchor Leipzig.
Ihre Konzerttätigkeit führt Ulrike Malotta regelmäßig auf bedeutende internationale Bühnen. Zu ihren künstlerischen Partnern zählen Thomas Hengelbrock, mit dem sie in der Philharmonie Luxembourg und im Palau de la Música Catalana Barcelona gastierte, ebenso Justin Doyle, mit dem sie im Bozar Brüssel auftrat und gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor auf Weihnachtstournee war, sowie Václav Luks, unter dessen Leitung sie in der Maison Symphonique Montréal zu erleben war. Beim Oregon Bach Festival arbeitete sie mit Jos van Veldhoven, im Rudolfinum Prag mit Lars Ulrik Mortensen und beim Gstaad Menuhin Festival mit Philippe Herreweghe. Graupners Bewerbungskantaten führte sie gemeinsam mit dem Chor des NDR unter Klaas Stok auf, Mendelssohns Elias interpretierte sie beim Festival de Lanaudière in Kanada und beim Rheingau Musik Festival. In der Elbphilharmonie Hamburg, im Concertgebouw Amsterdam und in der Tonhalle Zürich ist sie regelmäßig zu Gast.
Als gefragte Interpretin von Bachs Weihnachtsoratorium arbeitete sie unter anderem bei den Tiroler Festspielen Erl unter Felix Mildenberger, in der Berliner Philharmonie unter Vladimir Jurowski, mit dem BR-Chor unter Howard Arman sowie in Hongkong unter Christoph Poppen mit dem WDR Rundfunkchor. Darüber hinaus nahm sie das Werk im Rahmen des Aufnahmeprojekts All of Bach der Nederlandse Bachvereniging auf.
Auch auf der Opernbühne zeigt Ulrike Malotta ihre Wandelbarkeit. Ihr Repertoire reicht von der Barockoper bis zur Moderne: Als Endimione in Cavallis La Calisto war sie am Staatstheater Darmstadt zu erleben, als Floßhilde und 2. Norn in Wagners Ring am Staatstheater Wiesbaden. Partien in Pendereckis Die Teufel von Loudun ergänzen ihr Opernrepertoire. Als Waltraute in Wagners Die Walküre ging sie mit Kent Nagano und dem Dresdner Festspielorchester auf Europatournee, unter anderem beim Lucerne Festival und den Dresdner Musikfestspielen. Mit den Bamberger Symphonikern sang sie zudem in einer konzertanten Aufführung von Mozarts La finta giardiniera.
Als Liedsängerin entwickelt Ulrike Malotta eigene Programme abseits des gängigen Repertoires. Neben der romantischen Liedliteratur beschäftigt sie sich mit dem selten aufgeführten Werkkanon von Komponistinnen. Mit ihren Programmen ist sie regelmäßig auf renommierten Liedpodien zu Gast, darunter bei klangwerk LIED Freiburg.
In der Kammermusik arbeitet sie als Solistin mit kleinen Instrumentalensembles und ist dabei ebenso im Barock wie in der Musik der Moderne zuhause. Gemeinsam mit dem Ensemble Il Giratempo gestaltet sie „Selbstbilder“, ein Programm mit selten aufgeführten Werken deutscher Barockkomponisten.
Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit. Zu den neuesten Einspielungen zählen Friedrich Schneiders Oratorium Christus der Erlöser mit dem Sinfonieorchester Wuppertal sowie Carl Loewes Hiob und die As-Dur-Messe mit den Dresdner Philharmonikern.
Saison 2026/27 – Bitte verwenden Sie keine ältere Version! Kürzungen nur in Absprache mit der Künstlerin.